Kindliche Sprache, Kindersprache und Sprachgeschichten

Malkmalkmalk waren die ersten Worte unseres kleinen Elias. Wir wissen leider bis heute nicht, was er uns damals damit sagen wollte, doch nehmen wir diese ersten Laute zum Anlass, in diesem Blog über Besonderheiten der kindlichen Sprachentwicklung zu schreiben.

Die Sprache ist ein sehr komplexes, abstraktes System, das nach syntaktischen Regeln (Grammatik), semantischem Verständnis (Bedeutung) und der pragmatischen Umsetzung (Handlung, Gebrauch) besteht. Mit ca. ein bis zwei Jahren beginnen Kinder, zu sprechen und können bereits grammatisch korrekte Sätze bilden. Grundsätzlich gliedert sich der Spracherwerb in vier Bereiche. Als erstes lernen Kinder, indem sie Wörter, also Laute, nachahmen, was als Behaviorismus bezeichnet wird. Die Komplexität der Sprache und das ständige Neulernen beruhen aber auch auf dem Nativismus, also auf angeborene Mechanismen, die durch äußere Umweltreize (Input) dann zu neuen Regeln verarbeitet werden, wie auch durch Interaktion. Zudem ist auch der Kognitivismus, also die Erfahrung, wichtig für den Spracherwerb, sodass Kinder z.B. auch über Dinge reden können, wenn diese gerade nicht vor Ort sind.

Am Anfang besteht die Sprache der Kleinen somit erst einmal nur aus einem Brabbeln, was sich meist aus Interjektionen und Onomatopoetika zusammensetzt, wie „Wauwau“ für Hund oder „Miau“ für Katze. So können dann unter anderem auch „kullikulli“ oder „malkmalkmalk“ entstehen, wie es bei unserem Elias der Fall war. Man ist sogar der Ansicht, dass sich daraus auch die Begriffe „Papa“ und „Mama“ entwickelten. Dabei handelt es sich dann eben nicht nur um Gebrabbel, sondern um erste Laute, bei denen sich nach und nach immer mehr Strukturen erkennen lassen. Nach drei Jahren sollte sich die Kindersprache gelegt haben, sonst kann es sich auch um eine Sprachstörung handeln. Wichtig ist somit auch, als Erwachsener nicht immer nur „Wauwau“ zum Hund zu sagen, sondern dem Kind auch das richtige Wort „Hund“ beizubringen. Sprachstörungen fallen zudem im Vergleich mit anderen Kindern auf, indem sie z.B. Probleme bei der Aussprache haben. Dann kann ein Logopäde helfen. Mehr Spannendes zum Thema Kindersprache, lustige Anekdoten und vieles mehr können Sie bald hier lesen!

 

Top gestylt durch die Schwangerschaft

Dienstag, 15. Mai 2012, 14:27 | Kategorie : Schwangerschaft
Schlagworte :

Wenn eine Frau erfährt, dass sie schwanger ist, freut sie sich meist darüber, auch wenn es nicht geplant war. In neun Monaten wird sie nun nach und nach immer dicker, da der Nachwuchs im Bauch mit der Zeit zu einem Baby heranwächst. Doch heißt das nun, dass Frauen, sobald sich eine Wölbung zeigt, nur noch in weite Pullover und bequeme Jogginghosen schlüpfen? (weiterlesen…)

Kinder sind in der Familienhaftpflicht mitversichert!

Montag, 12. März 2012, 15:59 | Kategorie : Sicherheit
Schlagworte :

Wenn Nachwuchs im Anmarsch ist, muss man an vieles denken und tausend Dinge planen. (weiterlesen…)

Der Wechsel der Jahreszeiten in Elias’ Welt

Mittwoch, 15. Februar 2012, 14:33 | Kategorie : Allgemein
Schlagworte :

Endlich kommen wieder die ersten warmen Sonnenstrahlen heraus und der kleine Elias kann bald wieder im Garten herumtollen. Der Winter war sehr lang und sehr kalt, doch nun nähert sich der Sommer mit großen Schritten.
(weiterlesen…)

Das erste Laufrad

Donnerstag, 19. Januar 2012, 15:46 | Kategorie : Allgemein
Schlagworte :

Nachdem das erste Lebensjahr erreicht ist, schreitet die Mobilität der Kleinsten immer schneller voran. Mit zunehmendem Bewegungsdrang hält es die Kinder nicht mehr länger im Kinderwagen, was dazu führt, dass dieser spätestens ab dem zweiten Lebensjahr häufiger ungenützt bleibt, aber trotzdem mitgenommen und geschoben werden muss. Daher empfiehlt sich die Anschaffung eines Laufrades, mit dem das Kind kurze Wege zum Park oder Kindergarten zurücklegen kann.
(weiterlesen…)

Ob Kind im Haus oder nicht – Versichern ist das A und O

Dienstag, 17. Januar 2012, 0:29 | Kategorie : Sicherheit
Schlagworte :

Wer als junge Familie in eine Wohnung zieht, ist vor allem mit dem jüngsten Zuwachs beschäftigt. Denn der Nachwuchs will schließlich gut umsorgt und gepflegt sein, hat seine ganz eigenen Ansprüche, und da ist es unwichtig, wann die Bedürfnisse der Eltern ins Interesse rücken. Erst einmal zählt das Kind. (weiterlesen…)